NBRi- Widerspruch … und was nun?

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Der Bescheid von der Pflegekasse kommt ins Haus und der Pflegebedürftige ist nicht mit dem Ergebnis zufrieden. Dann hat der Versicherte das Recht Widerspruch einzulegen. Vom Ablauf her wird dieser Widerspruch von der Pflegkasse wieder an den MDK (für gesetzlich Versicherte) gegeben, der Auftrag wird zunächst dem Erstgutachter vorgelegt zur Prüfung, ob sich neue Aspekte ergeben und die Empfehlung evtl. zu verändern ist. Ist dies nicht der Fall erfolgt die Vorlage des Auftrages bei einem bisher unbeteiligten Gutachter. Überwiegend erfolgt die Widerspruchsbegutachtung erneut in der Häuslichkeit, kann jedoch im Einzelfall auch nach Aktenlage erfolgen, wenn im Vorgutachten die Pflegesituation nachvollziehbar , entsprechend von Ressourcen und Einschränkungen dargestellt wurde und keine zusätzlichen Erkenntnisse in einer persönlichen Begutachtung zu erwarten sind. Diese Entscheidung obliegt dem Gutachter. Aus diesem Grund sollte ein Widerspruch immer begründet werden. Für die Begründung gibt der Pflegebedürftige meist auf Grundlage des bereits erstellten Gutachtens neue Aspekte oder andere Bewertungen zu einzelnen Verrichtungen und Hilfetätigkeiten an, mit dem Ziel eine Veränderung des Pflegegrades zu erreichen. Das aktuelle Begutachtungsinstrument hat u.a. den Anspruch nachvollziehbar und transparenter zu sein. Die Bewertung erfolgt nach einem Punktesystem in den einzelnen Modulen, welche jedoch jeweils gewichtet werden. Lesen Sie hier weiter…
Artikel: Anke Bahr

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